Geschichte

Schon sehr früh fand die Reformation in den Mauern der Stadt Hammelburg Anhänger. 1541 zog Johann Spangenberg in Hammelburg als Pfarrer auf. Aus dieser Zeit ist ein Brief Luthers an den Rat der Stadt erhalten, abgefasst an Pfingsten 1545. Dieser Brief gibt Zeugnis von den regen Beziehungen zwischen Hammelburg und Wittenberg. Danach kam Pfarrer Georg Horn von 1567 bis zu seinem Tode 1603. Danach wurde die Gegenreformation in Hammelburg eingeleitet. Erst 1866 lebte wieder eine evangelische Frau in den Mauern der Stadt. 1890 wurden 42, 1895 bereits 70 evangelische Bürger gezählt, betreut vom Pfarrer in Waizenbach. Am 28. Jan. 1894 fand der erste evang. Gd. nach der Gegenreformation statt. 1910 wurde ein exponiertes Vikariat errichtet. Am 16. Jan. 1950 wurde die Tochterkirchengemeinde von Waizenbach (Hammelburg) zur selbständigen Pfarrerei erhoben. Erster Pfarrer wurde Walter Meister. Am 25. März 1962 wurde unter Pfarrer Theodor Leitner der Grundstein zu einer neuen Kirche gelegt - die St. Michaels-Kirche. Architekt war Olaf Gulbransson, der die Vollendung des Baus leider nicht mehr erleben konnte. Am 30. Juni 1963 wurde die Kirche eingeweiht. Sie kann einige architektonische Besonderheiten aufweisen. Hammelburg hat ein reges und aktives Gemeindeleben und die Kirchengemeinde ist Träger des einzigen evangelischen Kindergartens im Dekanatsbezirk Lohr a.Main. z.Zt. hat die KG ca. 2.400 Gemeindeglieder.