Über 30 Jahre im Dienst des Dekanats

Kristin Schneider-Genge, Hiltrud Zadra, Dekan Till Roth (v.l.n.r.)
Bildrechte: Heike Brandl

Festlicher Gottesdienst zur Verabschiedung von Hiltrud Zadra

 

Gut besucht war die Auferstehungskirche am Sonntag mit Familie und Wegbegleitern aus Gemeinde und Dekanat zur Verabschiedung von Dekanatssekretärin Hiltrud Zadra in den Ruhestand. Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes fand außerdem die Einführung der neuen Dekanatssekretärin Kristin Schneider-Genge statt.

In seiner Predigt mit einem Text aus der Offenbarung nahm Dekan Roth Bezug auf die Übergänge im Leben. Diese weisen auf unsere existentiellen Aufgaben, die uns oft auch Sorgen oder Ängste bereiten. Doch wir sind nicht allein, Christus steht uns Menschen zur Seite mit seinem Wort „Fürchte dich nicht!“

Vom 07.09.1988 bis 31.01.20 war Hiltrud Zadra als Dekanatssekretärin tätig. Dekan Till Roth sprach in seiner Dankesrede von einer halben Lebenszeit, in der sie viel geleistet habe und bis zum letzten Tag großen Einsatz gezeigt habe. 60 Pfarrer erlebte sie in ihrer Zeit im Dekanat und mit Roth bereits den dritten Dekan. Veranstaltungen, wie z.B. Dekanatskirchentagen organisierte sie ebenso souverän wie begeistert neben den alltäglichen Verwaltungsaufgaben. Ein Anliegen war ihr auch, im Team am Ulmerhaus eine gute Gemeinschaft zu pflegen und für Probleme gute Lösungen zu finden.

Besonderes Engagement zeigte Hiltrud Zadra 12 Jahre lang als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung. Für die Bayerische Landeskirche war sie über 25 Jahre als Referentin für die Verwaltungsschulung tätig und hatte so weit über 1000 Sekretärinnen in ihren Kursen. Nach der Einarbeitung der neuen Dekanatssekretärin wird es Hiltrud Zadra sicher nicht langweilig: Neben einer Enkelin und Reisen mit dem Ehemann warten ehrenamtliche Aufgaben am Wohnort Gemünden.