Aktuelles

Geschichte der Lehmgrubener Diakonissen in Marktheidenfeld endet

Im Alter von 92 Jahren ist Oberin Schwester Gertrud Hampel, die letzte der ehemals über 600 Lehmgrubener Diakonissen am Sonntagnachmittag (25.2.2018) in Frieden nach einem erfüllten Leben eingeschlafen.
"Damit endet ein wichtiges Kapitel in der Marktheidenfelder Nachkriegsgeschichte",  sagt Martin Harth, 3. Bürgermeister der Stadt Marktheidenfeld.
Oberin Gertrud Hampel wird am Freitag, 2. März um 14 Uhr auf dem Diakonissenfriedhof in Marktheidenfeld durch den Rektor der Rummelsberger Dr. Breitenbach, beigesetzt.
Der Dekanatsbezirk trauert mit der Kirchengemeinde Marktheidenfeld und den "Rummelsbergern". Die "Lehmgrubener Diakonissen" waren eine echte Bereicherung im kirchlichen und sozialen Leben von Marktheidenfeld, insbesondere in den Nachkriegsjahren. Zuletzt wurde Oberin Schwester Gertrud Hampel liebevoll gepflegt. Ihr wurde am Ende ihres Lebens die Pflege zuteil, die sie ein Leben lang anderen hat zuteil werden lassen. Möge sie ruhen in Frieden.

 

"Was bleibt" - Weitergeben.Schenken.Stiften.Vererben.

Vom 18. Febr. bis 23. März 2018 findet in Lohr im Ulmer-Haus eine Ausstellung der Evang. Kirchengemeinde zu diesem Thema statt (Beim Anklicken erscheint das Plakat der Ausstellung). Anhand vieler schöner Exponate, die die Vergangenheit Revue passieren lassen und zum Nachdenken anregen - was ist wichtig? - Was bleibt? - kann jeder und jede selbst überlegen, "Was bleibt".
Öffnungszeiten: Sonntags nach dem Gottesdienst um 11 Uhr, Samstags von 11 - 13 Uhr und nach Vereinbarung (z.B. für Gruppen).
Darüberhinaus gibt es Vorträge und Veranstaltungen zu den Themen: "Bestattung, Vererben, Entlastung pflegender Angehöriger, Demenz, u.a.".
Weitere Informationen finden Sie unter www.was-bleibt-bayern.de oder unter www.lohr-evangelisch.de
Die Termine der Veranstaltungen und Vorträge können Sie auf den Internetseiten finden oder in der Presse. Herzliche Einladung

 

Kirchenvorsteher-Freizeit in den Christl. Gästehäusern Bischofsheim



Tagung aller Kirchenvorstände des Dekanats.
Thema: Kirchenvorstandswahlen 2018

An diesem Wochenende trafen sich auf Einladung des Dekanatsbezirks Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus den 22 Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks zu ihrer traditionellen KV-Freizeit. "Dieses Wochenende ist eine lange Tradition und ein kostbarer Schatz" stellte Dekan Roth zu Beginn fest. Am ersten Abend gab es eine Vorstellungsrunde und Dekan Roth wies auf Neuerungen und Planungen im Dekanatsbezirk hin. Demnächst findet in den Gästehäusern ein Ausbildungskurs für Lektorinnen und Lektoren statt. Angesichts des überschaubaren Theologennachwuchses gebe es enorme Herausforderungen in der Zukunft, auf die man sich landeskirchenweit einstellen müsse und wolle.
Hauptthema der Wochenendtagung waren die im Herbst anstehenden Kirchenvorstands-Wahlen. Unter dem Motto "Ich glaub. Ich wähl" sind die Kirchengemeinden aufgerufen, ihre Kirchenvorstände neu zu wählen. Zu diesem Thema war KR Jörg Hammerbacher aus dem Landeskirchenamt eingeladen, das Thema sowohl rechtlich als auch formal zu bearbeiten. Die Gewinnung neuer Kandidatinnen und Kandidaten ist derzeit die Hauptaufgabe in den Kirchengemeinden.Vetrauensausschüsse, die in den KG die Wahlen durchführen, haben sich bereits gebildet und sich dieser Aufgabe gestellt. "Gott sei Dank" gibt es eine große Zahl von Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern, die auch ab 2018 bereit sind, weiter Leitungsverantwortung für ihre KG wahrzunehmen. Bis Pfingsten sollen die vorläufigen Wahlvorschläge stehen. Neu ist, so KR Hammerbacher, dass bei der Wahl im Oktober erstmals alle wahlberechtigten Gemeindeglieder Briefwahlunterlagen erhalten. Auf diese Weise wolle man einladen, Verantwortung für die eigene Gemeinde zu übernehmen und die Wahlbeteiligung von 2012 noch zu erhöhen. Mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst am Sonntagmorgen endete die Freizeit. Es gab zwischen den thematischen Einheiten ausgiebig Zeit für Begegnungen und Gespräche zwischen den Programmpunkten. Das Foto ist von Dekan Till Roth, der diese Freizeit leitete.