Lebensstufen

Wasser im Taufbecken
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Taufe

Wenn Sie Ihr Kind oder sich selbst taufen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt Ihrer Kirchengemeinde. Dort wird ein Gesprächstermin mit Ihnen vereinbart, um die Taufe in Ruhe gemeinsam vorzubereiten. 

Sind Sie unsicher, welches Pfarramt für Sie zuständig ist? Wir geben Ihnen gern Auskunft: Dekanatsbüro Lohr a.Main, Tel. 09352 8716 0, E-Mail: dekanat.lohr@elkb.de 

Für das Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer wird die Geburtsurkunde des Täuflings benötigt. Für Kinder genügt die vom Standesamt ausgestellte Bescheinigung „für religiöse Zwecke“, bei Erwachsenen das Familienstammbuch. Sofern Sie bereits ein Anmeldeformular erhalten haben, füllen Sie dieses bitte vorab aus.

Bei einer Kindertaufe ist es schön, wenn auch die Patinnen und Paten am Gespräch teilnehmen. Durch das Patenamt werden den Eltern Menschen an die Seite gestellt, die sie in der Sorge um das Kind unterstützen.

Weit über all das und weit über unser Verstehen hinaus reicht jedoch das, was in der Taufe geschieht: Hier bindet sich Jesus Christus an das Leben dieses Kindes, bejaht es und sagt ihm ganz persönlich zu: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.” Später, als Erwachsener wird der getaufte Christ auf dieses Ja Gottes antworten.

Konfirmation Neustadt Kulm
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Konfirmation

Wenn ein kleines Kind getauft wird, entscheiden darüber die Eltern. Der Konfirmandenkurs gibt Heranwachsenden Gelegenheit, sich mit dieser Entscheidung „selbst” auseinanderzusetzen. Über einen Zeitraum von einem bis zwei Jahren lernen sie die Grundzüge des christlichen Glaubens und ihre Gemeinde besser kennen. Dazu gehört auch das Nachdenken darüber, was es bedeuten kann, als Christ oder Christin zu leben. Keine einfache Aufgabe! Denn viele Jugendliche sind zwar interessiert an Fragen der Religion und des Glaubens. Doch sie finden – wie die meisten Erwachsenen – nur schwer Worte, ihre religiösen Überzeugungen angemessen auszudrücken. Offen über den eigenen Glauben oder Un-Glauben zu sprechen - dazu kann der Konfirmandenkurs eine wertvolle Zeit sein. 

Der Ablauf der Konfirmandenkurse ist je nach Kirchengemeinde unterschiedlich. Oft werden neben dem regelmäßigen "Unterricht" auch Gottesdienste, Freizeiten oder besondere Aktionen miteinander gestaltet und erlebt. 

Mit weiteren Informationen versorgt Sie gern Ihr evangelisches Pfarramt vor Ort. 

Einfach heiraten – Ehegelübde
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Trauung 

Am Anfang ist die Liebe zwischen zwei Menschen. Sie lebt jedoch nicht allein aus sich, kann allein nicht überleben. In der kirchlichen Trauung wird die Liebe zwischen den beiden in den Horizont der Schöpfung eingezeichnet: Liebe ist nicht persönlicher Verdienst und ist auch nicht käuflich. Sie braucht regelmäßige Pflege, von den Liebenden und von der Welt, in der sie leben. Sie ist ein Geschenk Gottes. Dankbarkeit und Freude prägen deshalb die kirchliche Feier.

In der Trauung empfängt das Brautpaar den Segen Gottes.

Dies sind die ersten Schritte: Das Brautpaar meldet im Pfarramt des Trauortes den Wunsch einer kirchlichen Trauung an. Mit der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer kommt es dann zum Vorbereitungsgespräch. Für dieses Gespräch gibt es kaum feste Regeln. Meist geht es aber um die Gestaltung des Gottesdienstes und um das Paar selbst: die Liebe, wie sich beide kennen gelernt haben, was ihnen an einander wichtig ist und was sie von ihrer Beziehung erwarten.

Das Brautpaar kann sich auf das Gespräch mit folgenden Fragen vorbereiten:

  • Gibt es einen Bibelspruch, einen Liedvers oder sonst einen Text, der uns beiden viel bedeutet? (Trauspruch)
  • Wollen wir Lieder und Musik mit auswählen? Welche Lieder wollen wir singen?
  • Sollen Verwandte und Freunde den Gottesdienst mit gestalten?
  • Welche Blumen wünschen wir uns in der Kirche?

Das kirchliche Trauformular können Sie sich vorab von Ihrem Pfarramt zuschicken lassen und dann ausgefüllt zum Traugespräch mitbringen.

Und nicht vergessen: Stammbuch spätestens zur kirchlichen Trauung mitbringen! Für die bayerische Landeskirche ist die Heirat auf dem Standesamt der rechtsverbindliche Akt. Erst wenn ein Paar standesamtlich verheiratet ist, kann die kirchliche Trauung gefeiert werden.

Grabschmuck Psalm 31: Meine Zeit steht in Deinen Händen
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Beerdigung

Todesfall – was nun?

Todesbescheinigung

Im Sterbefall ist unverzüglich ein Arzt zur Feststellung des Todes und der Todesursache zu verständigen. Er stellt die Todesbescheinigung aus.

Anmeldung zur Bestattung

Der Sterbefall ist bei einem Standesamt anzuzeigen, dort wird die Sterbeurkunde ausgestellt. In der Regel wird ein Bestattungsunternehmen eigener Wahl beigezogen. Das zuständige Pfarramt ist zu benachrichtigen, ein Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer zu vereinbaren, um die notwendigen Formalitäten zu erledigen. Mit dem Pfarramt, der Friedhofsverwaltung und dem Bestattungsunternehmen werden Termin und Art der Bestattung festgelegt und der Grabplatz gewählt.

Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst der Gemeinde. Sie kann in der Regel nur Angehörigen der evangelischen Kirche gewährt werden. Ungetaufte Kinder evangelischer Eltern, frühverstorbene Kinder, bei denen die Nottaufe nicht mehr möglich war, und Totgeborene haben ein Anrecht darauf, kirchlich bestattet zu werden.

Wünschen die Angehörigen von Verstorbenen, die nicht Mitglied der Kirche waren, die kirchliche Bestattung, so soll dieser Wunsch ausführlich mit der Pfarrerin, dem Pfarrer besprochen werden. Die Entscheidung eines Menschen, der Kirche nicht angehören zu wollen, muss ernst genommen werden. Andererseits soll der Wunsch der Angehörigen nach biblischer Verkündigung, Fürbitte und Begleitung respektiert werden. Diese Spannung kann nur gemeinsam aufgelöst werden. Ist eine kirchliche Bestattung nicht möglich, kann eine andere Form der kirchlichen Begleitung gefunden werden.

Hat sich ein Mensch selbst das Leben genommen, dann ist der Trost, den eine kirchliche Bestattung geben kann, besonders notwendig. Die kirchliche Begleitung der Angehörigen ist besonders geboten.

Traueranzeige

Sie sagt viel über die Beziehung zum Verstorbenen. In der Traueranzeige drückt sich auch die eigene Sicht des Lebens und des Todes aus; dazu gehört für Christen das Zeichen des Kreuzes und ein biblisches Wort.