Aktuelles

Prädikantinnen C. Esgen und C. Roth in Lohr eingeführt

Einführung Prädikanten Esgen Roth
Bildrechte: H.Diettrich: In der Mitte die beiden gerade eingesegneten Carolin Esgen (links) und Christina Roth (rechts) im Prädikantentalar mit Dekan Till Roth und den Assistierenden

Die Evangelische Kirchengemeinde feierte am Sonntag vor Pfingsten einen besonderen Gottesdienst. Zwei engagierte Gemeindeglieder aus ihrer Mitte wurden beauftragt und berufen zur öffentlichen Verkündigung des Wortes Gottes und zur Leitung des heiligen Abendmahls. Nach erfolgreicher Ausbildung wurden Carolin Esgen und Christina Roth als Prädikantinnen eingeführt und gesegnet. Beide sind durch ihre vielfältige Mitarbeit bekannt.

Die Gemeinde freute sich über diese Bereicherung des gottesdienstlichen Lebens und klatschte nach der Segnung, bei der Assistierende aus Gemeinde und Dekanat ein Bibelwort zusprachen, spontan Applaus. Mit festlicher Musik für Blockflöte und Orgel wurde der Gottesdienst ausgeschmückt, in dem Dekan Till Roth im Auftrag der Regionalbischöfin die Beauftragung vornahm und die Urkunden an die frisch eingesegneten Prädikantinnen überreichte.

In seiner Predigt betonte er, dass die Wortverkündigung kein leichtes Amt sei. Wo man sich jedoch mit seinem Glauben, seinem Verständnis der Bibel und ebenso bewusst mit seiner Schwachheit Gott zur Verfügung stelle, da geschehe es, dass menschliche Worte zu Worten Gottes werden. Beim anschließenden Kirchkaffee gratulierten etliche Gemeindeglieder den beiden Frauen zu ihrer neuen Aufgabe.


Lücken in unserer Wahrnehmung – Oldonyo Sambu irgendwo im Nirgendwo

Tansania 2022 Schwester Angelika
Bildrechte: Auf dem Bild vom 08.02.2022 sehen wir Schwester Angelika mit Pfarrer Daniel (erkennbar am Pfarrhemd) und den Mitarbeiter/-innen von Oldonyo Sambu

Corona und die Ukraine bestimmen unsere Berichterstattung und lassen vieles andere in den Hintergrund treten. Afrika ist wieder weiter in die Ferne gerückt und kommt in unseren Nachrichten kaum vor. Dass fast ganz Ostafrika unter dem zweiten Dürrejahr in Folge leidet und im Norden Äthiopiens ein furchtbarer Krieg tobt, geht fast schon unter. Mir tut es gut, dass ich über unsere Partnergemeinde Oldonyo Sambu meinen auf den Konflikt in der Ukraine fokussierten Blick auch einmal nach Tansania richten kann. Auch in der Mitte und im Norden Tansanias fällt die Regenmenge zum zweiten Mal in Folge zu niedrig aus. Da es im Süden gut geregnet hat, hat die Regierung einen Ausfuhrstopp erlassen, dass der Mais nicht nach Kenia oder Äthiopien geht.

In unserer Partnergemeinde hat es viel zu wenig geregnet. Viele Rinder sind verhungert oder mussten für wenig Geld verkauft werden. Weiter oben am Berg Meru hat es zwar etwas geregnet, aber es reicht nur fürs Überleben. Unsere Evangelistinnen und Evangelisten berichten alle über die Trockenheit und die Angst vor Hunger. Wenn die Ernte ausfällt oder das Vieh verdurstet, springt kein Staat und keine Sozialfürsorge ein. Die Menschen sind auf sich gestellt und auf Gottes Hilfe angewiesen.

Durch die Trockenheit fehlen der Landwirtschaft und der Viehwirtschaft die üblichen Einnahmen. Da in Tansania für alle Schulen Schulgebühren anfallen, konnten die meisten Evangelisten, die ja alle von ihrer Landwirtschaft oder Viehzucht leben, ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Das Geld, das wir ihnen zukommen ließen, wurde sofort genutzt, um die Gebühren und das staatliche Schulessen zu bezahlen.

Neben allem Helfen sind wir auch herausgefordert, um ausreichend Regen für Oldonyo Sambu, ja Ostafrika insgesamt zu beten, damit die Menschen dort von den Früchten ihrer Arbeit leben können.

Die neue Regierung hat nach dem Tode des vorigen Präsidenten Magufuli ihre Coronapolitik geändert. Mittlerweile ist die Impfung erlaubt und erhältlich. Aber durch die intensive Propaganda der Vorgängerregierung zweifeln immer noch viele Einwohner Tansanias am Nutzen der Impfung. Doch da das Durchschnittsalter bei 17 Jahren liegt, hielten sich die Auswirkungen der Pandemie dort in Grenzen. Nur sehr wenige in Tansania werden überhaupt 60 Jahre alt und somit ist die Hauptrisikogruppe überschaubar.

Die Kirche in Tansania wächst allen Herausforderungen und Härten des Lebens zum Trotz. Das kann uns auch Mut machen angesichts der Unwägbarkeiten unserer eigenen Zukunft in Europa. Gott sitzt im Regiment. Er ist unsere Hilfe und unser Zufluchtsort hier und in Tansania. Im Glauben an unseren Heiland und Erlöser Jesus Christus sind wir in dieser und erst recht in der kommenden Welt Gottes verbunden.

Jede Evangelistin / jeder Evangelist hat umgerechnet € 200,00 bekommen, soviel wie die meisten Mitarbeiter in einem halben Jahr verdienen. Dazu einige Dankesschreiben:

Namnyiaki Elijakimu schreibt: „Ich ergreife diese gute Möglichkeit, euch für eure große Hilfe zu danken, die es meiner Familie ermöglicht, weiterzuleben.“ Moses Solomon schreibt: „Seid gegrüßt im Namen unseres Herrn und Heilands Jesus Christi. In Oldonyo Sambu geht es uns gut. Wir sagen: Vielen Dank, dass ihr euch an uns erinnert, so seid ihr Gottes Arm für uns. Wir haben genug für das Schulgeld bekommen. Unsre Frauen und Kinder freuen sich sehr. Gott verlängere euch die Jahre eures Lebens.“

Timotheus Mollel schreibt: „Ihr habt euch wieder an uns erinnert und mit der Hilfe des himmlischen Vaters habt ihr uns gesegnet. Hier bei uns herrscht Trockenheit, es hat nicht geregnet.“ Jennifer Lomoyani schreibt: „Ich danke euch wirklich sehr. Ihr habt mir sehr geholfen. Bevor ich das Geld bekommen habe, kämpfte ich mit großen Problemen. Ich konnte das Schulgeld für meine Kinder nicht zahlen …. Gerne einmal würde ich im Dekanat Lohr predigen. Ich liebe euch sehr.“

Pfarrer Daniel Ole Kambaine schreibt: „Friede sei mit Euch. Ich hoffe, dass Ihr und Eure Familien alle wohlauf seid. Uns allen, den Mitarbeitern der Kirchengemeinde, meiner Familie und mir geht es gut. Für mich und meine Familie möchte ich Euch herzlich danken für eure große Hilfe. Gerade in diesem sehr schweren Jahr des Hungers habt ihr uns sehr geholfen. Gott segne Euch und richte Euch auf! ... Ich möchte Euch auch ganz herzlich im Namen der Mitarbeiterschaft danken. Alle sind heute hier zusammengekommen voller Dankbarkeit für diese Hilfe in schwerer Zeit. Eure Hilfe macht ihnen Mut, es erneut mit den Härten ihres Lebens und ihres Dienstes aufzunehmen und gibt ihnen neue Kraft. Danke! Seid herzlich willkommen in Tansania. Wir lieben Euch, Euer Daniel Ole Kambaine, Pfarrer der Kirchengemeinde Oldonyo Sambu.“ Ich denke, diese Briefe sprechen für sich.

Dekanatsmissionspfarrer Gunnar Zwing, Mittelsinn  


Interview mit Bernd Rützel, MdB

Bernd Rützel (Gemünden) ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für die Wahlkreise Main-Spessart und Miltenberg. Im März 2022 stellte er sich den Fragen von Dekan Till Roth. Das ausführliche Interview als PDF gibt es hier:


Diakonie – Alltagsbegleiter auf Erfolgskurs - neue Schulung in Planung!

Helfende Hände 2
Bildrechte: Bilddatenbank Fundus

Das Diakonisches Werk Lohr und der Evang. Diakonieverein Partenstein starteten 2019 ein Erfolgsprojekt im Evang. Luth. Dekanatsbezirk Lohr am Main, die Diakonie -Alltagsbegleiter. Im vergangenen Jahr leisteten die AlltagsbegleiterInnen 1445 Einsätze mit 2950 Arbeitsstunden.

Mit diesem Dienst werden pflegende Angehörige entlastet, damit diese sich Zeit für sich selbst nehmen können, z.B. für Massage, Arztkontakt, zum mehrstündigen Einkaufsbummel oder Treffen mit Freunden.

Überwiegend werden derzeit alleinstehende ältere Menschen betreut. Hier zeigt die Erfahrung, dass gerade in diesem Bereich ein sehr hoher Bedarf ist und die Angehörigen, die weiter entfernt sind, sehr froh über diese fachlich gute Betreuung sind.

Die Aufgaben sind, zum Beispiel: Gespräche führen, Vorlesen, Spielen oder Beschäftigen (z.B. Anfertigen von Erinnerungsalbum) mit dem Patienten malen und bastel , Kochen und backen, Verabreichen von Speisen und Getränken, im Rollstuhl spazieren fahren, zum Arzt begleiten, Einkaufen, leichte hauswirtschaftliche Tätigkeiten, z.B. Spülen, Saugen, Betten beziehen, Müll entleeren oder im Bedarfsfall zur Toilette begleiten, auf den Nachtstuhl setzen oder im Notfall die Angehörigen rufen.

Interessierte, die den Dienst in Anspruch nehmen möchten, wenden sich bitte an Frau Wild-Krämer, Tel: 09358 / 409.

Die Diakonie bietet an, in allen Orten des Dekanates Alltagsbegleiter zum Einsatz zu bringen, also in einem Gebiet von Rothenbuch, über den Raum Lohr, Partenstein, Frammersbach, Gemünden, Marktheidenfeld, bis z.B. Burgsinn, Waizenbach, Zeitloffs, Hammelburg, Bad Brückenau, Wildflecken (Teilbereiche der Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart, Bad Kissingen).

Neue Schulung im Herbst 2022

Zur Zeit werden wieder Interessierte, u.a. aus allen Evangelischen Kirchengemeinden gesucht, die sich im Herbst 2022 zum Diakonie-Alltagsbegleiter, in acht Modulen, mit insgesamt 40 Schulstunden und Abschluss mit Zertifikat, schulen lassen. Die Schulungen finden voraussichtlich, je nach Wohnorten, in Lohr und Hammelburg statt. Die Ehrenamtlichen erhalten eine Aufwandsentschädigung und die Fahrtkosten für ihren Dienst. Die MitarbeiterInnen werden grundsätzlich während dem Jahr weiter geschult und fachlich betreut. Es gibt regelmäßige Reflexionsveranstaltungen um die Erlebnisse in den Einsätzen mit Anderen zu teilen, fachbezogene Schulungen oder einen Mitarbeiterausflug oder eine Weihnachtsfeier, um sich auch persönlich untereinander besser kennenzulernen bzw. auszutauschen.

Interessenten wenden sich bitte ab sofort an:

Diakonisches Werk Lohr

Jahnstr. 15 – 17, 97816 Lohr am Main,
Michael Donath, Tel.: 09352 / 6064248, Fax: 09352 / 6064287
Email: m.donath@diakonie-lohr.de


 


Kirchenvorsteher-Tag am 12. März in der Sinngrundhalle Burgsinn

Hope
Bildrechte: Bilddatenbank Fundus

Die für den 11. bis 13. März geplante KV-Freizeit in Rothenburg o.d.T. muss leider aufgrund des noch unsicheren Pandemiegeschehens ausfallen.

Statt dessen stellen wir das Thema "Kirche mit Hoffnung" in den Mittelpunkt eines gemeinsamen Kirchenvorsteher-Tages am Samstag, 12. März 10:00 Uhr -15:30 Uhr in der Sinngrundhalle in Burgsinn. Dazu laden wir alle Kirchenvorsteher herzlich ein! Nähere Infos erhalten Sie in den nächsten Tagen per Post.

Alle Teilnehmer der KV-Freizeit erhalten in den nächsten Tagen eine Rückerstattung ihrer bereits gezahlten Beiträge.


Kindermusikfreizeit am 12. - 13. Februar abgesagt

Aufgrund des Pandemiegeschehens muss die für Februar geplante Kindermusikfreizeit leider abgesagt werden.


Studie: Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt

Im Rahmen der Aufarbeitung von Vorkommnissen sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie hat die EKD eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben. Die ELKB unterstützt dies und beteiligt sich an dieser Studie.

Der unabhängige Forschungsverbund "ForuM" hat einen Aufruf zur Beteiligung gestartet. "ForuM - Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderer Missbrauchsvorkommen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland" hat das Ziel, eine Analyse evangelischer Strukturen und systemischer Bedingungen vorzulegen, die (sexualisierte) Gewalt und Machtmißbrauch begünstigen. 

Für ein Teilprojekt der Untersuchung werden nun Betroffene gesucht, die bereit sind in einem Interview oder/ und einer Online-Befraung teilzunehmen.

Bitte entnehmen Sie weitere Details dem Flyer (siehe Bild). Informationen erhalten Sie außerdem unter Forum-Studie  oder unter Aktiv gegen Missbrauch.


Kirche in der Krise - Bonhoeffer-Seminar am 19. Februar in Lohr

Zurzeit befassen sich kirchliche Gremien auf allen Ebenen vor allem mit strukturellen Fragen wie Stellenplan und Gebäudekonzeptionen. Diese dringenden
Probleme beanspruchen einen guten Teil unserer Zeit und Aufmerksamkeit. Eine wichtige Frage – die häufig auf der Strecke bleibt – ist, welche
Rolle dabei eine gemeinschaftlich gelebte Spiritualität spielt.

Am Seminartag wollen wir auf Spurensuche gehen und nach aktuellen Impulsen des Kirchenverständnisses von Dietrich Bonhoeffer fragen. Was Kirche
ist, hat Bonhoeffer Zeit seines Lebens stark beschäftigt. Die Frage durchzieht sein Leben und Wirken, angefangen von der Dissertation Sanctorum Communio bis hin zu den Briefen und Arbeiten aus der Haft, die im religiösen Klassiker Widerstand und Ergebung posthum nach dem Krieg veröffentlicht wurden. Vor allem reiften Bonhoeffers Gedanken dazu durch die praktischen und existentiellen Herausforderungen, die er im Kampf der Bekennenden Kirche und durch seine Mitarbeit im Widerstand gegen Hitler zu bestehen hatte.

Im Jahr 2020 wurde weltweit an Bonhoeffers 75. Todestag gedacht. Aufgrund der Corona-Pandemie musste das Seminar jedoch verschoben werden. Peter Zimmerling, Professor für Praktische Theologie an der Universität Leipzig, ist ausgewiesener Bonhoeffer-Experte. Im Seminarstil soll durch Referate, ausführliche Diskussionen und das Lesen ausgewählter Texte Bonhoeffers Beitrag zur Beantwortung heutiger Herausforderungen erarbeitet werden.

Das Seminar findet am 19. Februar 2021 von 10.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr in der Alten Turnhalle Lohr a.Main statt. Zur Anmeldung schicken Sie uns bitte ausgefüllten Anmeldebogen im Flyer zurück:

per Mail an: dekanat.lohr@elkb.de

per Post an das: 

Evang.-Luth. Dekanat Lohr a.Main
Postfach 550
97805 Lohr a.Main

oder per Fax an: 09352 / 8716 33.

 


 

Pfarrer Robert Augustin ist neuer stellvertretender Dekan

 

Stellvertretender Dekan, Pfarrer Robert Augustin
Bildrechte: R. Augustin

Nachdem das Pfarrkapitel bereits im September Zustimmung seine signalisiert hatte, erfolgte am 7. Oktober der einstimmige Beschluss des Dekanatsausschusses zur Wahl des Hammelburger Pfarrers zum stellvertretenden Dekan. Pfarrer Augustin trat das Amt am 1. November und für die Dauer von sechs Jahren an. Der 56-jährige gebürtige Aschaffenburger ist seit 9 Jahren in der Hammelburger Gemeinde tätig. Auf der Dekanatssynode am 13. November wurde Pfarrer Augustin bereits den Synodalen vorgestellt und gesegnet. Für die Interessen des Dekanats liegt ihm besonders Folgendes am Herzen:  

"Vier Augen sehen mehr als zwei. Und manchmal sind zwei Hände zu wenig. Ich möchte unserem Dekan, wo erforderlich, zur Hand gehen, und mit hinschauen auf die Belange unseres Dekanats.Mir ist es wichtig, dass wir uns als Weggemeinschaft verstehen, die Jesus nachfolgt. Gottes guter Geist soll in unserem Dekanat wehen. Ich bin dankbar, dazu gehören zu dürfen. Mein Anliegen ist, dass wir ein fröhliches, respektvolles, ideenreiches und Gott liebendes Völkchen bleiben."


 

Herbstsynode im November

 

Gut weitermachen – Unser Dekanat näher kennenlernen! Dieses Thema der diesjährigen Hauptsynode des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Lohr a.Main wurde gewählt, um die anwesenden 47 Synodalen auf einen einheitlichen Wissenstand über die Strukturen des Dekanats zu bringen. Auf dieser gemeinsamen Grundlage sollen die Vertreter auf der übergemeindlichen Ebene zusammenwachsen und die nächsten Veranstaltungen zu vertiefende Themen miteinander bestreiten. Das Gremium der gewählten Kirchenvorsteher/-innen, Pfarrer/-innen und berufenen Mitgliedern wurde 2019 gewählt und besteht für 6 Jahre.

Die Synode, die in der Scherenberghalle in Gemünden a.Main stattfand, begann mit einem Abendmahlsgottesdienst unter der musikalischen Gestaltung von Dekanatskantor Mark Genzel. Im Anschluss bedankte sich Fritz Schroth, der die Dekanate Lohr und Bad Neustadt bis 2019 und damit über 30 Jahre lang als Mitglied der Landessynode vertrat, für das Vertrauen, das gute Miteinander und die gelungene Kommunikation unter den Ebenen der Kirchenleitung. Abschließend wies er auf den Umgang mit Ehrenamtlichen der Kirchengremien hin und forderte eine Kultur der wertschätzenden erinnernden Wahrnehmung auch nach deren Ausscheiden aus dem Amt.    

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Dekanatsfrauentag 2021

Auf großes Interesse stieß der Frauentag des Ev.-Luth. Dekanats Lohr am 18. September in der Turnhalle in Dittlofsroda zum Thema „Sag nicht Ja, wenn du Nein sagen willst.“. Nach langer coronabedingter Durststrecke hatte das Team um die Frauenbeauftragten Christa Heil und Martina Klein entschieden, zunächst für die nord-östliche Dekanatsregion ein Treffen anzubieten. Eine gute Entscheidung: Nahezu alle der 56 verfügbaren Plätze wurden von 39 Teilnehmerinnen, dem 12-köpfigen Team um die Frauenbeauftragten Christa Heil, Geroda, Martina Klein, Lohr a.Main, von weiteren Beteiligten und geladenen Gästen genutzt.

Zum ausführlichen Bericht.


Evangelische Jugend feiert 50+1-jähriges Jubiläum

Bericht von Pfarrerin Sabine Schlagbauer

Am Samstag, den 2. Oktober 2021 fand das große Jubiläum der Evangelischen Jugend Lohr statt. Nach einem bewegenden Abendmahlsgottesdienst im Freien, gestaltet von Dekan Till Roth, der Dekanatsjugendpfarrerin, einigen Lesern aus der Jugend und dem Pfarrkapitel und einer spontanen Band, war genug Zeit für viel Austausch von Erinnerungen und gemeinsam Erlebten. Grußworte an die rund 80 Gäste rundeten die veranstaltung ab, die bis weit in die Nacht dauerte. Vielen Dank an alle, die dieses Fest möglich gemacht haben!   

Leser zum Jubiläum der EJ in Heßdorf
Bildrechte: B.Hock
Gottesdienstgemeinde zum Jubiläum der EJ in Heßdorf
Bildrechte: B.Hock

 


Wilfried Abel als Lektor in Marktheidenfeld eingeführt

Einführung von Wilfried Abel als Lektor
Bildrechte: W. Abel

 

Im Rahmen eines Festgottesdienstes unter freiem Himmel wurde Wilfried Abel (rechts im Bild) am 1. August 2021 von Dekan Till Roth (links im Bild) feierlich als Lektor in der Kirchengemeinde Marktheidenfeld eingeführt. Musikalisch gestaltenten die vereinigte Posaunenchöre aus Marktheidenfeld und Remlingen und Liedermacher Christoph Zehendner sowie Yvonne Guillon am Klavier die Feier.

Im gleichen Gottesdienst musste sich die Gemeinde auch von Vikar Michael Rummel verabschieden. Rummels Ortswechsel war erforderlich, da sein Lehrmentor Pfr. Bernd Töpfer die 1. Pfarrstelle Marktheidenfeld zum 1. Juli verlassen hatte. Vikar Rummel wird seine Ausbildung in der mittelfränkischen Kirchengemeinde Pleinfeld im Dekanat Pleißenburg abschließen.


Kirchenmusikerkonvent

Bericht von Mark Genzel

Kirchenmusikerkonvent
Bildrechte: Martin Henning

Zu einem einem Konvent trafen sich die neben- und ehrenamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker des evangelischen Dekanats Lohr am vergangenen Samstag, 16. Oktober 2021 in der Hammelburger St. Michaelskirche. Dekanatskantor Mark Genzel und Dekan Till Roth eröffneten die Veranstaltung mit einer musikalisch ausgestalteten Andacht. Dem anschließenden kollegialen Austausch kam im Herbst dieses Jahres ein besonderer Stellenwert zu. Die Coronapandemie hatte die Probenarbeit der Chöre in den letzten 18 Monaten fast völlig zum Erliegen gebracht und das gottesdienstliche Leben in den Kirchengemeinden war deutlich eingeschränkt. Mancher Gottesdienst in Präsenzform musste durch Onlineangebote ersetzt werden und das Singen der Gottesdienstgemeinden war lange Zeit nicht möglich. Auch Konzerte konnten nicht stattfinden.

Auch wenn die Ungewissheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Pandemie immer noch groß ist, wurden die jetzt mögliche Wiederaufnahme der Chorproben, die Möglichkeit des Singens in Gottesdiensten und das Stattfinden von Konzerten mit einer gewissen Erleichterung begrüsst. Erfreulicherweise ist die Disziplin der Chorsängerinnen und -sänger sowie der Gottesdienstbesucher bei der Einhaltung der Hygieneregeln als sehr hoch zu bezeichnen. Den Abschluss des Nachmittags gestaltete Mark Genzel als Fortbildungseinheit für die Organistinnen und Organisten indem er an der Orgel der St. Michaelskirche neue Orgelliteratur für den Gottesdienst klingend vorstellte. 


Frauentag 2021 - Sag nicht Ja, wenn du Nein sagen willst!

Bericht von Carolin Esgen

Auf großes Interesse stieß der Frauentag des Ev.-Luth. Dekanats Lohr am 18. September in der Turnhalle in Dittlofsroda zum Thema „Sag nicht Ja, wenn du Nein sagen willst.“. Nach langer coronabedingter Durststrecke hatte das Team um die Frauenbeauftragten Christa Heil und Martina Klein entschieden, zunächst für die nord-östliche Dekanatsregion ein Treffen anzubieten. Eine gute Entscheidung: Nahezu alle der 56 verfügbaren Plätze wurden von 39 Teilnehmerinnen, dem 12-köpfigen Team um die Frauenbeauftragten Christa Heil, Geroda, Martina Klein, Lohr a.Main, von weiteren Beteiligten und geladenen Gästen genutzt.

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